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VEREINSGESCHICHTE 1955 BIS 1964

Obmann Leopold Griessenberger 1930 – 1934, 1946, 1947, 1951 – 1960, Obmann Franz Kronsteiner 1960 – 1968
Kapellmeister Josef Ebner 1951 – 1973

Am 20. März 1960 übernahm Franz Kronsteiner (+9.2.1983 91-jährig), bereits 67-jährig, aber entschlossen und unternehmungsfreudig, die Geschäfte des Obmanns. Er setzte sich 3 große Ziele: einen offenen Musikverein, die Neueinkleidung und die Neuinstrumentierung der Musikkapelle.
Der Weg zum offenen Musikverein wurde in der Jahreshauptversammlung 1962 eingeschlagen. Der Vereinsname „Arbeitermusikverein“ wurde in „Musikverein der Stadt Amstetten“ umgewandelt, um sich endgültig mehr der Musik als anderen Einflüssen widmen zu können.

Der zweite Wunsch des Franz Kronsteiners wurde 1963 Wirklichkeit, nämlich die Neueinkleidung, die durch eine Sammelaktion ermöglicht wurde. Die Musiker erhielten eine neue Uniform, bestehend aus einem hellgrauen Rock und einer dunklen Hose. Der Verein kaufte insgesamt 40 Uniformen im Wert von öS 45.000,- an. Es war auch schon höchste Zeit zu der Anschaffung, denn der „Amstettner Anzeiger“ kritisierte im Februar 1963: „…abgetragene Eisenbahnerblusen, denen man das Alter von weitem ansieht, sind nun einmal keine Uniform für die Blasmusikkapelle einer Stadt wie Amstetten.“

Im Jahre 1966 war das dritte Vorhaben Franz Kronsteiners, dem auch die größten Optimisten die Aussichtslosigkeit nachsagten, verwirklicht – die Neuinstrumentierung mit 40 Instrumenten im Werte von öS 140.578,-. Zäh und verbissen, verbunden mit einem unnachahmlichen persönlichen Einsatz, zog er dieses Anliegen durch. Das für die Anschaffung nötige Geld konnte durch eine Bausteinaktion des Musikvereines sowie durch Subventionen des Landes NÖ und der Stadtgemeinde Amstetten aufgebracht werden. Von Eduard Heidegger, Linz, wurden 40 Instrumente angekauft und in einer Feldmesse im Schulpark von Dechant Pichler geweiht. Daß die bis zu 50 Jahre oder älteren Instrumente ausgetauscht werden konnten, war der Hauptverdienst von Franz Kronsteiner.

1964 ließen 9 Musiker unter der Leitung Franz Kronsteiners eine alte Tradition wieder aufleben – das Neujahrsblasen. Oftmals stiegen sie bei grimmiger Kälte auf das Städtische Amtshaus und ließen über den Dächern Amstettens die Töne zum Neuen Jahr erklingen.

Von 1955 bis 1966 fanden die Weihnachtswunschkonzerte im Großen Stadtsaal (Ginnersaal) statt, von 1967 bis 1981 im Schillhubersaal und Arbeiterkammersaal und seit 1982 in der Johann Pölz Halle statt.

 

VEREINSGESCHICHTE 1965 BIS 1974

Obmann Franz Kronsteiner 1960 – 1968
Obmann Anton Pöchhacker 1968 – 1973
Obmann Heinrich Raab 1973 – 1976
Kapellmeister Josef Brückler 1973 – 1979

Kauf des Grundstückes in der Gutenbergstraße 2 im Jahre 1968 und Verkauf 1974; Spatenstichfeier zur Errichtung de Musikheimes in Amstetten, Gutenbergstraße 2 am 06.07.1968
Eröffnung und Weihe des Hauses der Musik am 26.5.1974

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