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VEREINSGESCHICHTE 1985 BIS 2004

110-Jahr Feier

Das Jubiläum des 110-jährigen Bestandes der Blasmusik in der Stadt Amstetten wurde 1985 ausgiebig gefeiert. Das Fest wurde vom Musikverein unter Obmann Josef Plaimer bestens organisiert, hatte aber einen großen Wermutstropfen zu ertragen – der Wettergott war dem Verein nicht hold. Während am Sonntag früh der geplante Weckruf ins Wasser fiel, wurde auch die durchgeführte Bezirksmarschmusikbewertung am Vormittag durch Regen und Kälte arg behindert. Begonnen haben die Feierlichkeiten am Vortag mit einer Gedenktafelenthüllung am Haus der Musik und eine Festsitzung des Musikvereinsvorstandes. Die geplante Feldmesse wurde in die Versteigerungshalle verlegt. Trotz des schlechten Wetters traten insgesamt 19 Kapellen zur Marschmusikbewertung an. Ein beeindruckendes Bild bot sich den trotz schlechten Wetters den zahlreichen Blasmusikfreunden am Nachmittag. 25 Trachtenkapellen marschierten auf, um den Musikverein der Stadt Amstetten zum Jubiläum zu gratulieren.

Teilnahme am 8. Österreichischen Blasmusikfest in Wien am 23.5.1987 mit Festzug vom Heldenplatz über die Ringstraße zum Rathausplatz.

Oskar EDER

Stadtrat und Vizebürgermeister Josef Plaimer folgte Oskar Eder, Obmann von 1991 – 2007. Unter dem umtriebigen Ulmerfelder Friseurmeister entstand 1992 der „Tag der offenen Tür“ – Frühschoppen beim Haus der Musik nach erfolgtem Aus- und Umbau im Haus der Musik. 1996 erfolgte die vollständige Neueinkleidung; Trachtenstoffhosen folgten echte Lederhosen, die grauen Trachtenröcke ersetzten blau-schwarz karierte Trachtensakkos, weiße statt rote Stutzen, neue Hüte, Mäntel, Schuhe und Strickjacken. 2007 wurde ihm von der Generalversammlung der Titel Ehrenobmann verliehen.

129 JAHRE JUBILÄUM (2004)

Präsentation der von Oskar Eder unter Mithilfe von Vorstandsmitgliedern und Musikern produzierten DVD „129 Jahre Blasmusik in Amstetten – 50. Weihnachtswunschkonzert“ im Rathaussaal als Festsitzung.



DER MUSIKVEREIN HEUTE

Heute besteht der Musikverein der Stadt Amstetten aus mehreren unterschiedlichen Klangkörpern, die sich durch ihre musikalischen Leistungen bei nationalen und internationalen Auftritten zahlreiche Lorbeeren verdient haben.

Die Stadtkapelle Amstetten samt Streichergruppe bietet unter anderem beim traditionellen Weihnachtswunschkonzert von der traditionellen Blasmusik über Big Band Sound bis zur symphonischen Musik ein breites Spektrum.

Eine CD-Aufnahme unter dem Titel „Mostviertler Bläsermix“ beweist die Vielseitigkeit und das Können der Stadtkapelle. In all den Jahren konnte die Stadtkapelle Amstetten ausschließlich ausgezeichnete Erfolge in ALLEN Wertungsstufen bei Konzertwertungsspielen des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes mit nach Hause nehmen.

Einladungen zu Konzertreisen nach Italien (Pergine, Val Gardena), Tschechien (Blatna) und Deutschland (Alsfeld, Amstetten) und Auftritte gemeinsam mit Wolfgang Puschnig und Roland Batik unter dem Titel „Blasmusik & Other Sounds“ waren in der Vergangenheit Höhepunkte des Wirkens der Stadtkapelle der Stadt Amstetten.

Natürlich steht an vorderster Stelle des Wirkens, wie auch bereits in der Vergangenheit unter Sepp Ebner, die Jugendarbeit. Das Jugendblasorchester Amstetten – ein Vorbereitungsorchester für den Nachwuchs, hat bereits einige eigenständige Konzerte über die Bezirksgrenzen hinaus, erfolgreich bestritten. In den ersten Jahren fungierte Kapellmeisterstellvertreter Friedrich Heigl als Leiter, seit 2012 übernahm Jugendreferent Stefan Jandl diese Agenden.

Auch die Amstettner Musikanten, ein Orchester bestehend aus Mitgliedern der Stadtkapelle Amstetten und Künstlern aus der Region, weist einen bunten Reigen an nationalen und internationalen Auftritten auf.

Das Projekt „Alpine Aspects“ gemeinsam mit Wolfgang Puschnig und renommierten Jazzgrößen aus den USA (Jamaaladeen Tacuma, Jon Sass, Bob Stewart, Charles Baldwin, Linda Sharrock), Deutschland (Thomas Alkier, Frank Samba, Herbert Joos), Frankreich (Michel Godard), Südafrika (Claude Deppa), Österreich (Bumi Fian, Reinhart Winkler, Willi Resetarits, Lorenz Raab), Tourneen und Konzerte in England, Frankreich, Schweiz, Kroatien, Deutschland, Italien und 7 österreichischen Bundesländern zeichnet für den Erfolg dieser Amstettner Formation.

Neben Livefernsehauftritten im In- und Ausland beweisen auch CD-Produktionen unter dem Titel „Alpine Aspects“ (1991), „Roots & Fruits“ (1998), „Alpine Aspects – Homage to Ornette Coleman“ (2008) und „Nie wieder Kunst“ (1994) – eine CD-Aufnahme gemeinsam mit der Ersten Allgemeinen Verunsicherung – den Erfolg unserer Musiker.

1. Festival Glatt & Verkehrt in Krems 1997 u. a. unter dem (Auftrags)Komponisten und Dirigenten Robert Pussecker als Liveauftritt in Ö1.

1990 war die Geburtsstunde der Mostviertler Birnbeitler, einer 8-köpfigen Bläsergruppe, die von traditioneller volkstümlicher Musik über Pop und bis zu Jazz alles bietet.

Anlaß war ein ORF-Mitschnitt in der Gafring bei Euratsfeld. Die Formation nannte sich damals noch die „Amstettner Tanzlmusi“. 1992 erfolgte die Umbenennung in „Mostviertler Birnbeitler“. Nach verschiedenen ORF-Mitwirkungen kam es zum ersten Fernsehauftritt bei Sepp Forchers „Klingendes Österreich“. 1996 wurde die erste Birnbeitler-CD mit dem Titel „Birnbeitln“ herausgebracht, es folgte eine weitere CD-Produktion mit dem Titel „Äpfi und Birn“ (2000). Bis heute brachten es die Mostviertler Birnbeitler – Träger des legendären Mostpluzerordens – unter der Leitung von Robert Pussecker zu zahlreichen Auftritten bei Konzerten und anderen gemütlichen Anlässen. Auch an internationalen Auftritten fehlt es nicht, unter anderem in London, Le Mans, Straßburg, Mühlhausen, Luzern, Düsseldorf, Maribor.

Auftritte der Mostviertler Birnbeitler u. a.:

1993 1. Volksmusikfestival „AufhOHRchen“ in Tulln

1994 ORF Klingendes Österreich (Schallaburg) mit Sepp Forcher

2004 ORF Fernsehfrühschoppen in Litschau mit Philipp Meikl

2004 in der ORF Fernsehproduktion „Wo die Birne wohnt“.

2006 ORF Radiofrühschoppen Viehdorf

2007 ORF Fernsehfrühschoppen in St. Peter/Au mit Hary Prünster

2009 ORF Radiofrühschoppen Wien-Oberlaa

2010 ORF Klingendes Österreich (Hansbauer in Haag) mit Sepp Forcher

 

Was könnte Birnbeitler nun wirklich bedeuten?

Berufsbezeichnung für Birnbaumschüttler (Herumschütteln der Birnen mit dem Ziel, aus der köstlichen Frucht ein noch köstlicheres Getränk zu erzeugen). Oder – Kopfschüttler (man unterscheidet das zufriedene, vertikale sowie das verneinende horizontale Schütteln, beides ist für unsere Nackenmuskulatur äußerst wichtig). Oder vielleicht – Schimpfwort oder spöttische Bezeichnung für jemanden, der aus der Reihe tanzt (kann ernst, gesellig, jedoch nie böse verwendet werden).

 

2002 Planung eines Umbaues des Musikheimes

2006 – 2009 Zusage des Bürgermeister Herbert Katzengruber (vorerst in der Gutenbergstraße) und aufgrund notwendiger schulischer Veränderungen Beschluss des Gemeinderates zum Neubau auf dem Hauptschulareal Pestalozzistraße einer „Neuen NÖ Mittelschule Amstetten“ samt Musikschulgebäude. Spatenstich erfolgte im Februar 2012.

2007 wurde Herbert KLAUS einstimmig von der Generalversammlung zum Obmann gewählt; er folgte Oskar Eder, der dem Verein in anderer Funktion (Kassier, Beirat) treu blieb.

Kapellmeisterstellvertreter und Ehrenmitglied Rudolf Brunner stirbt am 27.7.2007  87-jährig; bis zu seinem 82-sten Lebensjahr war er 1. Flügelhornist der Stadtkapelle Amstetten.

2011 Kulturpreis (Anerkennungspreis) des Landes NÖ Sparte Volkskultur und Kulturinitiativen für die Amstettner Musikanten & Mostviertler Birnbeitler.

Untermietvertragsunterzeichnung am 25.6.2014 durch Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Stadtrat Ing. Anton Katzengruber, GR Egon Brandl und GR Anton Geister einerseits und Obmann Herbert Klaus, Schriftführerin Mag. Doris Wöginger und Kassier Hans Voglhofer andererseits. Die Vision, einen adäquaten Probenraum zu bekommen, wurde nie außer Acht gelassen. Dem Verein ist es gelungen, mit eigenen finanziellen Mitteln das neue Musikheim qualitativ hochwertig, nachhaltig und zukunftsorientiert einzurichten.

2014 Eröffnung Neues Haus der Musik am 31.08.2014 mit Feldmesse, Festakt, Frühschoppen mit der Trachtenmusikkapelle Windhag vor annähernd 1000 Besuchern. Dem Verein stehen nunmehr ca. 500 m2 an modernster Blasmusikinfrastruktur in der Stefan-Fadinger-Straße 21, 3300  Amstetten, zur Verfügung. Offizielle Eröffnung des Gebäudekomplexes am 10.10.2014 mit Tag der offenen Tür.

2014 Gründung des „Kammerorchester des Musikvereines Amstetten“ unter der Leitung von Mag. Markus Baumann.

Nach 70-jähriger aktiver Musiklaufbahn geht Ehrenmitglied Franz Wöginger (+ 9.12.2016) 84-jährig in musikalische Rente. Mit dem von ihm vor Jahren gespendeten Marsch „In treuer Kameradschaft“ erklang bei einer Abschiedsfeier im Neuen Haus der Musik sein Waldhorn am 1.11.2014 zum letzten Mal.

60. Weihnachtswunschkonzert am 7.12.2014 in einer ausverkauften Johann-Pölz-Halle. In einem dreiteiligen Programm mit insgesamt 90 Protagonisten waren zu hören die Stadtkapelle Amstetten, ein Oberkrainer-Ensemble, die Mostviertler Birnbeitler, Alle 9e, die AMV Big-Band und das X-Large Orcheter mit 14 Streichern. Besondere Gäste waren Wolfgang Puschnig (sax, fl), Dennis Jale (Rainer Kaspar) und Paul Wolkerstorfer (voc); Moderation Ernst Mayer.

Mit Jahresbeginn 2015 Installation eines zweiten gleichberechtigten Kapellmeisters – Musikschullehrer Stefan Jandl.

2015 Gründung eines neuen Klangkörpers „Junge Amstettner Musikanten – JAM“ unter der Leitung des neuen Jugendreferenten Wolfgang Irauschek.

Präsentation DVD 60. Weihnachtswunschkonzert am 13.05.2015 im Haus der Musik. Das professionelle Produkt in Bild, Ton und Layout samt Chronik stellt so nebenbei einen Querschnitt im mittlerweile 44-jährigen Schaffen unseres Kapellmeisters Robert Pussecker dar.

Die musikalische Karriere des Ehrenmitgliedes Karl Weigl geht zu Ende. Von 1952 bis 2016 spielte er 64 Jahre lang aktiv Tuba. Als Vorstandsmitglied und Getränkewart setzt er sein „Wirken“ fort.

Der Leiter des Kammerorchesters Mag. Markus Baumann wird 2017 zum Musikschuldirektor ernannt. Die Agenden der musikvereinseigenen Streicher werden in die Hände des jungen Geigers Constantin Schlögl gelegt.

Radio NÖ Frühschoppen am 18.02.2018 auf der „Winterwiese“ in Amstetten anlässlich der Eisstock WM 2018 gemeinsam mit der Trachtenmusikkapelle Windhag.

Die musikalische Karriere des Ehrenmitgliedes Hermann Gugler geht zu Ende. Von 1956 bis 2017 spielte er 61 Jahre lang aktiv Tuba. Mit zwei Enkerln (Madita Gugler – Querflöte und Antonia Gugler – Fagott) sorgte er für musikalischen Nachwuchs.

Bei der Generalversammlung am 30.05.2018 übergeben Kapellmeister Robert Pussecker und sein Stellvertreter Friedrich Heigl die musikalische Leitung in jüngere Hände. Zum Kapellmeister wird Stefan Jandl bestellt, zum Kapellmeisterstellvertreter Helene Irauschek, erste Frau in dieser Funktion.

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